Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie uns gefunden haben. Wir, die Christliche Gemeinde Michelstadt, laden Sie herzlich dazu ein uns auch persönlich in einem unserer Gottestdienste zu besuchen.

GOTTESDIENST
Sonntags 10:00 Uhr

GEBET UND BIBELBETRACHTUNG
Mittwochs 18:30 Uhr

Warum Gemeinde?

Jesus wollte, dass Menschen, die an ihn glauben, zusammenhalten, Gott ANBETEN, sich gegenseitig ERMUTIGEN, einander helfen und anderen Menschen von seiner Liebe weitersagen.

 

Wer sind wir?

Wir sind eine Freikirche, eine Gemeinschaft, die sich am Wort Gottes, der Bibel, orientiert. Wir versuchen die Werte der Bibel im Alltag auszuleben. Dies bedeutet, dass wir mit Gott leben und unsere Mitmenschen lieben und achten wollen. Es bedeutet auch, dass wir da helfen wollen, wo es nötig ist, denn jeder braucht mal Hilfe und jeder kann mal helfen.

 

Wie sind wir organisiert?

Unsere Gemeinschaft ist im September 2002 aus einer anderen Schwester-Gemeinde am Ort hervorgegangen und existiert seitdem als selbstständiger eingetragener Verein. Wir sind unabhängig von Landeskirchen organisiert und setzen auf freiwillige Mitgliedschaft von Menschen, die einen persönlichen Glauben an Jesus Christus bezeugen.

 

Was machen wir?

In unseren Gottesdiensten loben wir Gott und beten ihn an. Wir singen und musizieren gerne gemeinsam und freuen uns über einen Chor, der Jung und Alt vereint. Neben den Gottesdiensten in deutscher Sprache finden gelegentlich auch Gottesdienste und Veranstaltungen in russischer Sprache statt. Wir lesen die Bibel und reden über ihre Inhalte, um unser Handeln nach ihnen auszurichten und uns gegenseitig im Glauben zu fördern. Wir feiern, essen und arbeiten gerne zusammen, machen gemeinsam Ausflüge und sind bemüht uns gegenseitig so zu lieben, wie Christus es getan hat. Die Angebote und Programme unserer Gemeinde zielen auf jede Altersgruppe ab. In den regelmäßigen Veranstaltungen für Kinder, Teenies und Jugendliche werden christlich-ethische Werte altersgerecht weitergegeben, Lieder gesungen und Spiele gespielt. Sehr bekannt und beliebt sind unsere Sommer-Kinderfreizeiten, sowie gelegentlich Seniorenfreizeiten in unserem Freizeitheim "Waldfriede". Die Gemeinde verfügt über mehrere Frauen-, Mädchen-, Jungen- und gemischte Hauskreise.

 

Wie finanziert sich die Gemeinde?

Wir finanzieren uns ausschließlich durch freiwillige Spenden. Es gibt keine staatlichen Zuschüsse, keine Kirchensteuereinnahmen und keine Pflicht- bzw. Mitgliedsbeiträge. Dies gilt auch für die Finanzierung unserer Bauprojekte und die Unterhaltung des eigenes Freizeitheimes „Waldfriede". Jede Spende ist uns willkommen und wir sind den vielen opferbereiten Gebern dankbar, die das Gemeindeleben und die vielen Projekte durch ihre Gaben ermöglichen.

 

Mission praktisch?

Wir möchten auch, das andere Menschen zum Glauben an den lebendigen Gott kommen. Deswegen versuchen wir, vor Ort unseren persönlichen Glauben in Wort und Tat vorzuleben. Durch einige Missionsgesellschaften und bibeltreue Ausbildungsstätte, arbeiten wir auch an etlichen Missionsprojekten in verschiedenen Ländern mit.




Die Gemeinde ist in Michelstadt 1989 im Zuge der Heimkehr von russlanddeutschen Christen aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland entstanden. Es kamen Gläubige aus verschiedenen Ortschaften aus unterschiedlich geprägten christlichen Gemeinschaften, hauptsächlich mennonitischen (http://www.taeufergeschichte.net/index.php?id=russlanddeutsche_mennoniten) oder baptistischen (http://www.taeufergeschichte.net/index.php?id=evangeliumschristen_baptisten) Hintergrundes. 2002 erlebte die Gemeinde hauptsächlich aufgrund des zahlenmäßigen Wachstums eine Aufteilung. Die Gemeinden etwickelten sich unterschiedlich und sind voneinander unabhängig.




Die Freikirchen werden sehr oft für Sekten gehalten. Es gab im Verlauf der Kirchengeschichte immer wieder Gruppen, die sich aus verschiedenen Gründen von der katholischen Kirche absonderten, um zu den ihnen wichtigen Grundsätzen des Glaubens oder zu den von der Kirche vernachlässigten Prinzipien zurückzukehren. Ein Teil der Reformation lehnte die Säuglingstaufe ab, weil sie diese Taufpraxis nicht in der Bibel fand, die für sie Maßstab für Glauben und Leben war. Diese Christen erkannten, dass die Menschen im Neuen Testament zuerst eine bewusste Entscheidung für Jesus Christus trafen, bevor sie sich taufen ließen. Aus dieser Bewegung gingen die taufgesinnten Gemeinden in der Schweiz, die Mennoniten und die Baptisten in Holland, Deutschland, England und in anderen Ländern Europas, sowie auch viele andere „Freikirchen“ hervor. Weil die meisten dieser Gruppen vertrieben oder verfolgt wurden, sind sie in vielen westeuropäischen Ländern weniger bekannt. Die Freien Gemeinden sind auf dem Boden der Reformation entstanden und unterscheiden sich damit elementar von den Sekten.Die Freikirchen betonen es, nicht nur auf dem Papier durch die Taufe zu einer Kirche zu gehören, sondern auch im Glauben zu leben und von diesem Glauben zu reden.  (Auszugsweise aus dem Artikel „Woher kommen die Freikirchen“. Mit der freundlichen Genehmigung von  Rodney Kidd, Mannheim, nachzulesen  unter http://kfg.org/zeitschrift/archiv/rodney-kidd/




Das folgende Glaubensbekenntnis ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was wir aus dem Zusammenhang der ganzen Heiligen Schrift glauben. Sicher ist es in dieser Niederschrift vom Inhalt stark verkürzt und komprimiert. Denn das ganze Wort Gottes selbst dient uns als Grundlage für persönliches Glaubensleben des Einzelnen, so wie das der Gemeinde.

 

Gott

Wir glauben an einen Dreieinigen Gott, Der sich in drei Personen offenbart:

…als Vater und Schöpfer des ganzen Universums, Der allmächtig, allwissend und allgegenwärtig ist.

…als Sein Sohn, Jesus Christus, Der vom Vater durch den Heiligen Geist gezeugt wurde. Er führte ein sündloses Leben und starb freiwillig für die Sünden der Menschen. Er ist auferstanden, zum Vater aufgefahren und vertritt die Gläubige vor Seinem Vater. Er kommt wieder um die Lebendige und Tote zu richten und Sein Reich zu vollenden.

…als Heiliger Geist, Der mit dem Vater und Jesus Christus Eins ist. Er überführt Menschen von der Sünde, bewirkt Wiedergeburt, wohnt in den Gläubigen, bestätigt die Erlösung, gibt Gaben, leitet und lehrt, weist zurecht, bevollmächtigt zum Dienst, tröstet, tut Fürbitte, vereint die Gläubigen in einem Leib und verherrlicht Jesus Christus.

 

Bibel – die Heilige Schrift

Wir glauben, dass die 66 kanonischen Bücher des Alten und des Neuen Testamentes Gottes Wort sind, die in der Urschrift von Gott inspiriert wurden und deshalb unfehlbar und vollständig sind. Die Bibel ist die schriftliche Offenbarung Gottes und deshalb ist die ganze Schrift und die Schrift allein, höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.

Wir glauben, dass die Heilige Schrift die fort-schreitende Offenbarung der Heilsgeschichte ist, und deshalb jeder Text auf dem Hintergrund der jeweiligen heilsgeschichtlichen Epoche aus-zulegen ist. Jede Bibelkritik, sei sie historisch-kritisch, praktisch oder traditionell begründet, ist nicht schriftgemäß – wir lehnen diese ab.

 

Der Mensch

Wir glauben, dass Gott den Menschen unschuldig, gut und nach seinem Ebenbild als Mann und Frau geschaffen hat.

Wir glauben, dass der Mensch willentlich und bewusst gegen Gott, seinen Schöpfer, gesündigt hat und dadurch über sich selbst und seine Nachkommen den geistlichen und körperlichen Tod gebracht hat. Dieses hat die ewige Trennung des unerlösten Menschen von der Gegenwart Gottes zur Folge.

 

Das Heil

Wir glauben, dass der Mensch vor Gott nicht durch Werke gerecht wird, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Der Heilige Geist überführt den Menschen von seiner Sünde und überzeugt ihn durch Gottes Wort von der Notwendigkeit seiner Erlösung. Alle, die sich in aufrichtiger Reue von ihrer Sünde abkehren und sich Christus als ihrem persönlichen Retter und Herrn anvertrauen, empfangen Vergebung.

Wir glauben, dass die Heiligung eines jeden Gläubigen der Wille Gottes ist. Weil Gott heilig ist, sollen auch wir entsprechend unserer Be-rufung in der Absonderung von allem Bösen vor Gott in Heiligkeit leben. Nicht aus eigener Kraft, sondern nur durch die Kraft Gottes wird der Gläubige befähigt, heilig zu leben. Das einzige vollkommene Vorbild in der Heiligung ist der Menschensohn Jesus Christus, und erst bei der Vereinigung mit Christus in der Ewigkeit werden wir Ihm gleich sein.

Wir glauben, dass die wahre Heilsgewissheit sich auf das Wort Gottes stützt. Die Garantie der Vergebung liegt in der Treue und Gerechtigkeit Gottes, die unwandelbar sind. Die Heilsgewiss-heit findet ihre Festigkeit in der Allmacht Gottes. Durch das Zeugnis des Heiligen Geistes erhal-ten wir die Gewissheit unserer Errettung. Die Bibel warnt vor dem bewussten und gewollten Verzicht auf den Prozess der Heiligung, der zur Verhärtung durch Betrug der Sünde und letztlich zum endgültigen Abfall von Gott führen kann.

 

Die Gemeinde

Wir glauben, dass zur Gemeinde Christi alle Kinder Gottes aus allen Völkern, Kulturen und Gesellschaftsschichten gehören. Eine Orts-gemeinde Christi ist der freiwillige und verbind-liche Zusammenschluss von wiedergeborenen und getauften Christen an einem Ort.

Wir glauben, dass Jesus Christus das Haupt jeder Gemeinde ist. Die einzelne Gemeinde bedarf keiner menschlichen Vermittlung zu Christus, sondern steht in direkter Ver-antwortung vor Ihm. Deshalb lehnen wir alle Institutionen, Organisationen und sonstige Ein-richtungen und Ämter, die über die Gemeinde herrschen oder bestimmen wollen, ab.

Wir glauben, dass die Gemeinde zur Verherrlichung Gottes, zur Zurüstung der Gläubigen zum Dienst, zur Förderung der persönlichen Heiligung und Erkenntnis Gottes und zum Zeugnis der Welt berufen ist.

Wir glauben, dass die Taufe ein direkter Befehl Jesu ist. Um getauft zu werden, muss der Gläubige wiedergeboren sein. Die Wassertaufe ist ein Symbol für das schon geschehene Gestorbensein für die Sünde und die Auferstehung zum neuen Leben mit Christus.

Wir glauben, dass das Abendmahl, das von unserem Herrn Jesus Christus zur Erinnerung und Verkündigung seines Leidens und Sterbens am Kreuz eingesetzt wurde, gefeiert werden soll, bis er wiederkommt.

Wir glauben, dass das Brot und der Kelch Sinnbilder des geopferten Leibes und des vergossenen Blutes unseres Heilands sind. Indem die Gläubigen daran teilnehmen, bezeugen sie, dass sie ein Leib miteinander und mit Jesus Christus sind.

Wir glauben, dass Gott seinen Kindern durch den Heiligen Geist Gaben für den christlichen Dienst gegeben hat. Jeder soll mit seinen Geistesgaben entsprechend in Liebe dem Anderen dienen. Die Gemeinde erkennt diese Gaben und zeigt den von Gott berufenen Personen ihre Aufgaben.

Wir glauben, dass Gott der Gemeinde Älteste gibt, die als Ältestenschaft der Gemeinde vorstehen sollen. Diese Brüder müssen den Voraussetzungen der Bibel entsprechen. Die Ortsgemeinde soll unter der Leitung des Heiligen Geistes solche Diener für den Dienst in ihrer Gemeinde einsetzen. Außerdem soll man diese Diener lieben, achten und unterstützen.

Wir suchen und fördern die Zusammenarbeit mit Gemeinden, die ihre Lehre und ihr Leben nach dem Wort Gottes ausrichten, um gemeinsame Aufgaben auszuführen, sich gegenseitig zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Die Zukunft

Wir glauben, dass die Gemeinde Jesu Christi entrückt wird, wobei die Toten in Christus auferstehen werden, um ewig bei Gott in der Herrlichkeit zu sein.

Wir glauben, dass Christus persönlich wiederkommen wird, um auf dieser Erde sein messianisches, tausendjähriges Friedensreich aufzurichten.

Wir glauben, dass alle Ungläubigen leiblich auferstehen und am großen weißen Thron erscheinen werden, wo sie dann von Gott unwiderruflich zur ewigen Verdammnis verurteilt werden.




Zum Seitenanfang